Umtopfen einer Sarracenia purpurea venosa

Sarracenia in zu kleinem Topf
Sarracenia purpurea in zu kleinem Topf

Wie man unschwer erkennen kann, ist Sarracenia purpurea venosa für den 13er (!) Topf zu groß geworden. Die Pflanze muss also dringend umgetopft werden.

Die Idee ist, einen Topf zu nutzen, der auch dekorativ aussieht – z.B. vor der Eingangstür oder auf der Terrasse.

Entschieden habe ich mich für einen Rattan Pflanzentopf wie hier zu finden: Pflanzentopf*. Die Größe beträgt 26 x 26 cm und ist mehr als ausreichend.

Großer-Blumentopf

Ich wollte keinen teuren Topf mit Wasserreserve. Der Messstab ist zwar hilfreich, um zu prüfen, ob noch eine Wasserreserve im Topf enthalten ist. Sarracenia purpurea venosa ist jedoch eine Moorpflanze und liebt es im Wasser zu stehen. Teilweise werden ihre Wachstumsgebiete so weit überschwemmt, so dass nur noch die Schlauchspitzen aus dem Wasser ragen. Daher sollte es zukünftig genügen, wenn man prüft, ob der Torf nass/feucht ist. Ein Zuviel an Wasser gibt es hier nicht.

Zutatenliste

Zudem kostet diese Art Töpfe bei meiner gewählten Größe aber gut 30+ EUR. Dafür sehen sie natürlich besser aus: Auswahl teurer Töpfe*. Also musste ich erfinderisch sein.

Daher habe ich einfach einen alten kleineren Pflanzentopf genommen und ihn verkehrt herum eingelegt. In diese Kammer fällt kein Substrat aber das Wasser wird darin gespeichert und mittels Kapillarwirkung abgegeben, wenn die Pflanze Wasser benötigt.

Als Substrat nutze ich unsere im Shop angebotenen Mischungen. Auch sollte als erstes eine Schicht Blähton eingefügt werden. Dadurch verteilt sich das Wasser sehr viel besser.

Schichten-im-Topf_klein
Schichtensystem im neuen Topf

Das Substrat wird einfach um die Topf eingefügt. Wenn man es vorher nass macht, lässt es sich einfacher verarbeiten.

Das Substrat sollte etwas angedrückt werden, damit es später, wenn Wasser eingefüllt wird,nicht zusammensackt.

Soweit auffüllen, bis die Pflanze einfach hineingesteckt werden kann. Danach mit mehr Substrat fest andrücken. Jetzt kann mit Regenwasser gegossen werden bis das Wasser steht. Nach einiger Zeit, sobald es versickert ist, einfach weiter auffüllen.


Das Endergebnis

Sarracenia purpurea venosa steht in der freien Natur teilweise bis zum Hals im Wasser. Daher sollte sie eigentlich immer nass sein. Aber feuchte Böden werden ebenso sehr gut vertragen.

Das Resultat kann sich sehen lassen. Jetzt hat das Rhizom genügend Platz sich weiter auszubreiten und mehr Schläuche wachsen zu lassen.

Hier findest du Tipps, wie man diese Sarracenia purpurea venosa kultiviert: Beitrag.


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